Falafeltjes – mit oder ohne Stiel

Dienstag, 20. Mai 2014 20:10 | Autor:

Dass Tofuwürstchen langweilig sind hatte ich glaube ich schon mal erwähnt. Was aber auch langweilig ist ist sich als Vegetarier beim Grillen nur von Salat und Ketchup zu ernähren. Die gefüllten Weinblätter sind schon ziemlich genial. Etwas mehr Substanz haben dagegen diese Falafel-Sticks. Im ursprünglichen Rezept sollten sie um Eisstiele herum geformt am Stiel gegrillt werden. Da ich bisher jedes Mal wenn ich sie machen wollte aber in keinem Laden diese verdammten Eisstiele finden konnte habe ich sie einfach ohne gemacht. Geht auch.

Wie es der erfahrene Tofuwürstchengriller von ebendiesen kennt, werden auch die Falafeltjes schnell von außen braun und trocken während sie innen roh bleiben. Was erstmal kein Problem ist, da sämtliche Zutaten entspannt auch roh gegessen werden können, die Süßkartoffeln sind ja sogar schon gekocht. Trotzdem soll das Ergebnis ja perfekt werden, daher empfehle ich, die Falafeltjes noch kleiner als abgebildet zu formen oder – wenn zum grillen eine Aluschale verfügbar ist – Bällchen zu rollen. Die werden dann außen rundum knusprig und innen auch fest.

Zutaten:

  • 400 g Süßkartoffeln
  • Salz
  • 1 großes türkisches Fladenbrot
  • 400 g Kichererbsen aus Glas oder Dose, abgetropft
  • 3 TL Raz el Hanout (Gewürzmischung)
  • 1 Schalotte
  • 1 Bund Koriander
  • Eisstiele (oder auch nicht)
  • Etwas Öl

 Zubereitung:

  1. Die Süßkartoffeln schälen, in grobe Würfel schneiden und in Salzwasser kochen. Das dauert nicht so lange wie bei normalen Kartoffeln. Etwa 8 Minuten reichen.
  2. Das Fladenbrot auf einem großen Schneidebrett mit dem Brotmesser komplett in kleine Würfel zerschneiden. Diese direkt in die größte vorhandene Rührschüssel schubsen.
  3. Schalotte und Koriander fein schneiden und zu dem Fladenbrot in die Schüssel geben. Kichererbsen, Gewürz und die inzwischen gekochten Süßkartoffeln dazugeben und sobald diese nicht mehr allzu heiß sind alles mit den Händen und ein bisschen Geduld gründlich miteinander verkneten. Dabei die Kichererbsen und die Süßkartoffelstücke zerdrücken wenn sie einem zwischen die Finger kommen. Das geht alles auch im Mixer oder in der Küchenmaschine. Aber so macht es viel mehr Spaß!
  4. Da man die ganze Pampe jetzt sowieso schon an den Händen hat, kann man auch direkt weitermachen: nach Belieben entweder um die Eisstiele herum kleine Würstchen formen und Falafelsticks erzeugen oder Falafeltjes ohne Stiele formen oder kleine Bällchen.
  5.  Vor dem Grillen gründlich mit Öl bepinseln damit sie weniger anhängen und außen krosser werden.

Zu den Falafeltjes keine allzu kräftige Grillsauce wählen, sonst werden der feine Geschmack des Korianders und die restlichen Aromen erschlagen. Normaler Ketchup oder wenn vorhanden ein Joghurt-Dip passen ganz fantastisch.


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Thema: Snacks & Fingerfood, Vegetarisch | Kommentare (0)

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Himbeer-Schmand-Torte

Samstag, 3. Mai 2014 15:01 | Autor:

Zutaten:

Mürbeteig-Boden:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver

Schmand-Füllung:

  • 2 Tütchen Vanille-Puddingpulver
  • 500 ml Milch
  • 3 Becher Schmand
  • 1 EL Zitronensaft
  • 200 g Puderzucker

Himbeer-Belag:

  • 2 Pkt. TK-Himbeeren
  • 1 Päckchen roter Tortenguss

 

Zubereitung:

  1. Die Milch zum Kochen bringen, die beiden Päckchen Vanille-Puddingpulver mit etwas kalter Milch anrühren und unterrühren. Vom Herd nehmen und unter gelegentlichem Rühren etwas abkühlen lassen.
  2. Die 3 Becher Schmand und den Zitronensaft in die Puddingmasse rühren, das geht am besten direkt mit den Quirlen des Handmixers. Zuletzt den Puderzucker einrühren.
  3. Aus den Zutaten für den Teig einen geschmeidigen Mürbeteig formen. Ausrollen und eine Springform damit auslegen. Einen hohen Rand formen.
  4. Die Füllung in die Form gießen und glatt streichen. Die gefrorenen Himbeeren darauf verteilen.
  5. Im Backofen bei 175 Grad ca. 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Damit die Himbeeren nicht verbrennen den Kuchen mit Alufolie abdecken, die Folie nach 40 Minuten Backzeit entfernen.
  6. Den nach Packungsanweisung angerührten Tortenguss auf dem fertigen, noch heißen Kuchen verteilen.
  7. Den Kuchen nach dem Abkühlen kaltstellen. Er schmeckt gut durchgekühlt am besten.


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Thema: Backwaren, Desserts, Vegetarisch | Kommentare (0)

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Gefüllte Weinblätter

Mittwoch, 30. April 2014 21:08 | Autor:

Die Grillsaison hat begonnen und da muss auch für die Vegetarier was anderes als Toastbrot auf den Grill.

Immer nur Tofuwürstchen sind langweilig, abgesehen davon, dass die meisten auch wirklich nicht zu empfehlen sind. Also gefüllte Weinblätter. Geht ganz leicht, ist ein bisschen Fummelarbeit, lohnt sich aber wirklich.

 

Zutaten:

  • 1 Glas eingelegte Weinblätter (natürlich ohne Füllung)
  • 100 g flüssiger Honig (darf ein kräftiger sein, nicht unbedingt der allerneutralste Blütenhonig)
  • 1 TL Rosmarin, fein gehackt
  • 1 EL Oregano, frisch oder getrocknet, fein gehackt
  • 1 EL Pfefferbeeren, im Mörser zerrieben
  • 400 g Schafskäse oder Feta
  • Salz
  • etwas Olivenöl
  • eine Packung Zahnstocher

 

Zubereitung:

  1. Die Weinblätter aus dem Glas nehmen und auf einigen Lagen Küchenpapier ausbreiten und abtropfen lassen. Dabei schon einmal checken, welche besonders schön und ohne Löcher oder Risse sind.
  2. Den Honig mit den Kräutern und den gemörserten Pfefferbeeren vermischen.
  3. Den Käse abtropfen und in 16 längliche Stücke schneiden.
  4. Das erste Weinblatt auf einem Küchenbrett ausbreiten. Falls es kaputte Stellen hat diese mit Stücken eines weiteren Blattes „ausbessern“, damit die Rolle später halbwegs dicht ist und nicht allzu viel Honig herausläuft.
  5. Einen Teelöffel Honigmasse auf die Mitte des Weinblattes geben. Ein Stück Käse darauflegen. Das Weinblatt um den Käse wickeln, dabei an den Seiten um den Käse herum einschlagen, weiterwickeln. Mit einem Zahnstocher feststecken.
  6. So weitermachen bis alle Käsestücke eingewickelt sind. Ist absehbar, dass die Honig-Kräuter-Füllung nicht reicht, diese einfach mit ein bisschen mehr Honig strecken.

 

Für den Transport die fertig gefüllten Weinblätter in eine mit etwas Olivenöl ausgegossene Box setzen, mit einem weitern Schuss Öl übergießen. So sind sie ausreichend eingeölt um vor Ort direkt auf den Grill (am besten in einer Aluschale, aber es geht auch ohne) gelegt zu werden. Ist der Grill heiß genug, brauchen die Blätter nicht lange: schon nach kurzer Zeit ist der Käse im Innern weich geworden und Honig und Kräuter entfalten all ihre Aromen.


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MyPizzateig

Montag, 3. Februar 2014 18:34 | Autor:

Nach langem experimentieren präsentiere ich euch endlich meine Pizzateig Kreation. Ich haben zwei verschiedene Mehlsorten ausprobiert. Als erstes mit handelsüblichem Typ 405 Mehl, dabei war das Ergebnis ziemlich gut. Allerdings habe ich dann in einem Großmarkt Mehl Typ 00 gefunden, welches aus Italien kommt und extra u.a. für Pizzateig verwendet wird. Na, das musste ich unbedingt ausprobieren sollte der Pizzateig doch authentisch sein ;)

Bevor ich zum Rezept komme, “Kauft euch einen Pizzastein!” Ihr werdet begeistert sein was solch ein Pizzastein aus eurem herkömmlichen Backofen rausholen kann! Also “Kauft euch einen Pizzastein!” ;D

So nach dem jetzt alles geklärt wäre kommen wir wieder zum eigentlichen, dem Pizzastein, äem Pizzateig meinte ich *lacht*
Zuerst dachte ich mir, dass die Wassermenge bei den Mehlsorten etwas variiert. Das ‘Typ 00′ Mehl ist noch etwas feiner, der Teig klebt förmlich zusammen. Allerdings hat sich das in der Praxis nicht bestätigt, so könnt Ihr die gleich Menge Wasser für die Mehlsorten verwenden. Grundsätzlich ist mein Teig noch ziemlich feucht und ich kann ihn gut mit Mehl auf der Arbeitsplatte zu einer runden Pizza formen. Aber so 100% rund muss der ja auch gar nicht sein :)

ingredients (für 3-4 Pizzen):
- 500g Mehl (Typ 405/00)
- 315 ml kaltes Wasser
- 1/8 Hefewürfel
- 1 EL Olivenöl (Extra Vergine)
- 1 gehäuften EL Salz (Meersalz)

Im Grunde genommen ist es ein ganz einfacher Teig. Er dauert nur so lange da dieser Hefeteig sehr wenig Hefe beinhaltet. Unser Pizzateig soll ja auch nicht zu sehr nach Hefe schmecken!
Um den Pizzateig zu machen benutze ich immer meine Küchenmaschine, das funktioniert wirklich gut da der Teig am Anfang noch sehr flüssig ist. Es sollte aber auch in einer Rührschüssel klappen :D

prep:
Also als erstes vermischen wir 300g Mehl, Salz, Olivenöl und die fein zerbröselte Hefe in einer Schüssel, als nächstes folgt das kalte Wasser. Anschließen gut durchrühren mit einem Handrührgerät oder in einer Küchenmaschine bis ein glatter und klumpenfreier Teig entsteht. Das klappt an dieser Stelle sehr gut, da wir noch nicht das ganze Mehl in unserem Teig verwendet haben und er jetzt noch sehr flüssig ist.

Jetzt lassen wir den Teig etwa 15-20 Min. gehen, dazu decken wir die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab.

Danach jetzt den Teig noch einmal gut durchrühren (2-3 Min.). Jetzt kann das restliche Mehl nach und nach zugegeben werden bis der Teig eine gute Konsistenz hat (er lässt sich leicht vom Boden der Schüssel lösen). Wenn man in zu einer Kugel formt dann verliert er erst nach und nach seine Form, damit Ihr euch ungefähr vorstellen könnt was für einen Konsistenz er haben muss.
Jetzt kann man den Teig für 20 Min. beiseite stellen. Anschließend auf einer gut bemehlten Oberfläche den Teig zu einer etwa 30cm langen Schlange ausrollen um ihn dann in 3-4 Portionen (ja nach dem wie dick der Teig nachher sein soll) zu trennen. Die einzelnen Portionen werden dann auf Schüsseln mit Deckel verteilt (der Teig sollte verschlossen gelagert werde, er trocknet sonst zu schnell aus).

Wenn Ihr zu faul seid den Teig jetzt schon zu teilen könnt Ihr ihn auch im Ganzen in einer verschlossenen Schüssel belassen. Egal für was Ihr euch entscheidet, jetzt muss der Tag für min. 24 Stunden zum Gehen in den Kühlschrank, besser ist es in noch länger stehen zu lassen (2-3 Tage).

prep time: 20 Min. + (min. 24h)
difficulty: simpel

Anbei noch ein paar Anregungen für den Belag. Sehr gut hat mir die Pizza mit frischen Cherrytomaten/Rucola und Roastbeef geschmeckt. Ist auch auf einem Foto zu erkennen ;) Garniert in meinem Fall mit einem Balsamico Jus. Außerdem ist es immer gut frischen Mozzarella zu verwenden, am besten noch Büffelmozzarella und den natürlich gezupft :D Eine weitere gute Idee wer gerne Käse mag und lieber kein Fleisch essen möchte,  ist ein kräftiger Käse (z.B. Gorgonzola) und Fenchel eine sehr gute Wahl. Ihr merkt schon da sind dem Verstand keine Grenzen gesetzt. Fernab von den 0815-Belägen vom Pizzerlieferservice (Tonno, Funghi, Prosciutto, Hawaii, etc.)


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Thema: Backwaren, Vegetarisch | Kommentare (0)

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